Reise nach Dalarna zum Siljan-See


 

Letztes Wochenende war ich mit Kathrin in Dalarna, einer Region um den Siljan-See ca 4 Autostunden von Stockholm entfernt (Richtung Nord-Westen). Am Samstagmorgen ging es los…und die erste Überraschung bekamen wir schon als wir unseren Mietwagen abholen wollten: vor uns stand kein Kleinwagen alla Toyota sondern ein Volvo S60 Diesel! Da haben wir uns natürlich nicht beschwert und konnten so auf Schwedens leeren Landstraßen mit dem eingebauten Tempomat nur so dahingleiten… ;-) In der Nähe von Falun steht das Wohnhaus von Carl Larsson, einem bekannten schwedischen Künstler, der den schwedischen Einrichtungsstil mit geprägt hat. Das Wohnhaus haben wir mit einer Führung besichtigt und es war wirklich wunderschön und modern, dafür dass die Familie am Anfang des 20. Jahrhundert gelebt hat!

 


Weiter ging es nach Vikarbyn, einem urgemütlichen, typisch schwedischen Dörfchen direkt am Siljan-See, wo unser Bed&Breakfast war. Mit der Unterkunft hatten wir solch ein Glück!!! Das Haus war ein altes Schulhaus, welches vor 2 Jahren von einem Ehepaar gekauft und umgebaut wurde, sodass heute ca. 12 Doppelzimmer, Aufenthaltsräume, ein schöner Essraum und ein Frühstücksraum entstanden sind. Eingerichtet ist das komplette Haus in einem schwedisch-maritimen Landhausstil, mit Panelen an den Wänden und kleinen Accessoires überall verstreut.

 

 

Bewirtschaftet wird es von Marie und Lasse, die ein eigenes Haus in der Nähe der Pension haben. Da Kathrin und ich die einzigen Gäste waren (die richtige Saison fängt erst im Juni an) hat Marie nur für uns Frühstück gemacht, aber mit so einer Liebe und Aufmerksamkeit…einfach nur schön! Kathrin und ich wären am liebsten noch ganz lange Zeit dort geblieben!

Sonntag stand dann unsere Reittour auf dem Programm und wir hatten einen Ausritt auf Islandponys gebucht. Diesmal hieß mein Pony Risi und war auch wieder so süß, dass ich es am liebsten direkt mitgenommen hätte. Wir sind mit 4 Schwedinnen zusammen geritten und es war richtig nett sich mit ihnen zu unterhalten und es hat wirklich auch auf Schwedisch teilweise geklappt!


 

Samstagabend sind wir dann nach Rättvik gefahren, die nächst größere Stadt am See. Dort wurde ein Steg 628 m in den See hineingebaut, der sich gut für Erinnerungsfotos geeignet hat. ;-)

 

 


Montag, an unserem letzten Tag haben wir die Dalahäst-Fabriken in Nusnäs besichtigt. Schweden wird immer mit den kleinen bemalten Holzpferden in Verbindung gebracht und diese werden in Nusnäs (einem Dorf bestehend aus 3 Höfen und den 2 „Fabriken“ ) noch per Hand hergestellt. Auf diesem Foto sieht man Birgit, wie sie die Muster auf die vorlackierten Holzpferde malt. Birgit saß in der Mitte in einem der Verkaufsläden...es ist wirklich alles auf die Touristen abgestimmt!


Anstatt die überteuerten bemalten und lackierten Pferde zu kaufen, haben Kathrin und ich richtige Schnäppchen gemacht und einfarbige Pferde mit kleinen Macken gekauft (die sowieso viel schöner waren, als die gemusterten)! Nach dem Einkauf hat unser Strahlen wahrscheinlich über ganz Schweden gereicht…. ;-)


 

Nach einem kurzen Abstecher nach Mora und der Erkenntnis, dass nördlich von Stockholm wirklich nur noch Provinzdörfer existieren, haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

 

Auf der Rückfahrt lag das Dorf Leksand auf dem Weg, wo die Fabrik des zweitgrößten Kräckebrotherstellers (nach Wasa) Schwedens liegt. Da haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen anzuhalten und uns im Fabrikverkauf mit "Knäckebröd" einzudecken.


 

Nach den endlosen Landstraßen bis Stockholm und den 2 Autos, denen man vielleicht mal begegnet ist, stand uns die größte Herausforderung noch bevor: Wir mussten das Auto zurückbringen, die Einfahrt der Parkgarage finden und vorher noch tanken. Wir sind ca. 30 Minuten durch Stockholms Innenstadt gekurvt auf der Suche nach einer Tankstelle und Stockholm ist einfach furchtbar zum Autofahren! Irgendwann stand das Auto dann ohne Kratzer in der Hertz-Garage und wir waren einfach nur froh es unversehrt durch die Stockholmer Stadt gebracht zu haben…ein dickes Lob an Kathrin, die den schwierigeren Part von uns hatte und am Steuer saß!

14.5.09 09:09

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