Kiruna in Lappland 31/01 - 04/02/09

Hier ein kleiner Bericht mir Fotos und Videos meines Kurzurlaubs in Kiruna, einer der nördlichsten Städte Schwedens.

Wir haben in einem Camp etwa 15 km außerhalb von Kiruna gewohnt, welches direkt an einem See gebaut wurde. Der komplette See war natürlich zugefroren und auf dem See waren 2 Saunen gebaut, in denen sich Lucken befanden, sodass man aus der Sauna direkt ins Eiswasser springen konnte! Das war wirklich eine Herausforderung, aber eine tolle Erfrischung!

Hier unser Haus, indem wir zu Neunt gewohnt haben. Kathrin und ich und dann noch 7 Franzosen... also von französisch habe ich jetzt erstmal die Nase voll...! 

 Hier der "Flygplats Kiruna". Das Flugzeug ist auf einer Start- und Landebahn gestartet und gelandet, die nicht komplett geräumt war. Also es war alles weiß und man hat nur die Weg-Begrenzungslichter gesehen. Ich frag mich immer noch, ob das Flugzeug spezielle Räder hatte oder ob die Start- und Landebahn speziell bestreut wurde... misteriös!

Am ersten Tag (Samstag) war die Snowmobil-Tour geplant. Das Wetter war eher bedeckt, aber das hat keinen gestört. Um 9 ging es los und wir mussten uns erstmal anziehen. Unglaublich was ich alles anhatte, da kam man sich wirklich vor wie ein Michelin-Männchen. Ich hatte meine kompletten Skisachen (Hose und Fliespulli) und dann noch einen dicken roten Anzug an...und 3 paar Handschuhe!

Hier seht ihr Kathrin und mich, kurz bevor es losging...wir waren immer zu Zweit auf einem Snowmobil und die Fahrt ging zu dem legendären Icehotel, welches jedes Jahr für den Winter in Kiruna aufgebaut wird.

Und hier unsere komplette Gruppe aus Stockholm (20 Leute aus 5 verschiedenen Ländern):

Das Icehotel war wirklich atemberaubend. Ein Hotel, komplett aus Eis gebaut und jedes Zimmer ist ein individuelle Kunstwerk, von Künstlern aus der ganzen Welt entworfen. So sieht dann ein typisches Zimmer aus:

Für die Nacht bekommt man dann Termoschlafsäcke und diese Anzüge, die wir auch anhatten. Ja und dann: Gute Nacht! <img xsrc=

War ich froh, dass wir ein richtiges Haus mit Kamin zum schlafen hatten...!

In vielen Zimmern waren auch Stühle und Tische gebaut, alles aus Eis natürlich. Hier sitzen wir Mädels auf einer Eisbank:

Und dieses Bild ist in der "Deluxe Suite" entstanden, die ganz nach dem Motto "Space" gestaltet wurde:

Hier die Eingangshalle des Icehotels:

Das Hotel hatte natürlich auch eine Icebar und ich habe dort ein Video gedreht, welches die Eindrücke am besten wiedergibt:

 

Den Weg vom Icehotel zurück zum Camp ist Kathrin dann unser Snowmobil gefahren und ich hatte die Gelegenheit ein Video auf der Fahrt zu drehen:

 

Wenn gerade keine Aktivität geplant war, hatten wir im Camp die Möglichkeit Langlaufski zu fahren, oder aber auch zu Fünft Ski zu fahren...das ganze sah dann so aus und war ziemlich lustig:

Da es in Kiruna um halb 4 stockdunkel war, waren Taschenlampen unsere besten Freunde, weil man sich ohne nur noch sehr schlecht orientieren konnte.

Ansonsten haben wir die Abende mit Saunagängen oder Spielrunden verbracht oder haben an der Feuerstelle im Camp gesessen und uns unterhalten. Das Highlight waren aber die Nordlichter! Wir hatten das GROSSE Glück, gleich in drei Nächten die grün-flackernden Lichter zu sehen und es war wunderschön! Leider hat es mit meiner Kamera nicht geklappt, ein Bild zu machen, aber ein Freund von mir hat mit seiner Spiegelreflex-Camera super Fotos gemacht und ich hoffe ich bekomme sie bald, sodass ich sie euch dann auch hier zeigen kann! <img xsrc=

Am Sonntag waren wir in der Stadt und haben die weltgrößte Eisenerz-Miene der Welt besichtigt. Kiruna ist eine typische Arbeiterstadt, die aufgrund der Miene entstanden ist. In den nächsten 50 Jahren wird sich auch sehr viel in der Stadt verändern, da die Miene erweitert werden soll, und deshalb große Teile der Stadt verlagert werden sollen...wirklich Wahnsinn, was man dort auf sich nimmt, um weiterhin Eisenerz abbauen zu können!

Hier sind wir in der Info-Miene, die in 540 m Tiefe heute eine Art Museum ist. Wir stehen hier vor einem lebensgroßen PLakat von einem Bagger, der genauso heutzutage noch eingesetzt wird:

Das Fazinierende war, dass wir mit einem Bus bis zu 540 m Tiefe gefahren sind und dass 400 km Straßennetz unter der Erde gebaut wurde...!!

 Wieder am Tageslicht, hatten wir das Glück ein paar Rentiere zu treffen. Zwar nict in freier Wildbahn, jedoch auf dem Hauptplatz in Kiruna:

Montag war dann die Dogsledge-Tour gebucht und es war wunderschön. Wir saßen zu viert auf einem Schlitten und wurden von ca. 12 Hunden durch die Nacht und durch den schneebedeckten Wald gezogen. Die Schilder in der Umgeben sind auch sehr ungewöhnlich:


Aber jetzt hier nochmal ein Video, was euch hoffentlich etwas an meinem Erlebnis teilhaben lässt:

 

Zum Schluß hier noch ein Eindruck vom wunderschönen Abendhimmel in Lappland. Die Farben waren ungalublich und ich hätte stundenlang einfach nur dem Licht zuschauen können:

So, das war mein kleiner Reisebericht. Die nächsten 2 Wochen werden hier eher unspektakulär, da die Exam-Period langsam wieder näher rückt und ich einiges nachzuholen habe, da während der Zeit in Lappland an lernen nicht zu denken war! Aber es hat dich soo sehr gelohnt und wir haben Sachen erlebt, die ich NIE vergessen werde!

 

8.2.09 12:57

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